Studienkreis ALLAN KARDEC - Berlin e.V.
Studienkreis ALLAN KARDEC - Berlin e.V.

Zitate zum inspirieren und nachdenken

Ihre Tage werden ein Spiegelbild dessen sein, was Sie wünschen.

Behalten Sie ein positives Denken, dann werden es milde Tage.

Überdenken Sie Ihre Haltung dem Leben gegenüber.

Nutzen Sie alles, was Ihr Leben Ihnen bietet.

Bewahren Sie von jeder Erfahrung das Gute und ohne Zweifel wird es Ihnen gelingen,

in die Richtung des Lichtes jedes Mal näher zu kommen. 

 

Schwester Scheilla

Ein schuldfreies Gewissen,

ein gerader Charakter und

ein freundliches Herz,

das sind die notwendigen 

Voraussetzungen für Frieden.

 

Joanna de Angelis

Es ist immer richtig, vorwärts zu gehen. Bleiben Sie nicht auf der Straße stehen. Bleiben Sie nicht auf dem Boden liegen. Stehen Sie auf und gehen Sie erhaben weiter, damit Sie zuversichtlich die für Ihre Existenz vorgezeichneten Ziele erreichen können. 

 

Schwester Scheilla

 

Aus dem Buch:Tägliche Meditationen. 

 

Eigenartige Moral

 

Das spirituelle Leben ist in der Tat das wahre Leben; das ist das normale Leben des Geistes; seine irdische Existenz ist nur ein Übung und von kurzer Dauer; sie ist eine Art Tod, wenn man sie mit der Pracht und der Aktivität des geistigen Lebens vergleicht. Der Körper ist nur ein grobes Kleidungstück, das den Geist vorübergehend ummantelt, eine richtige Fessel, die ihn an die Erdscholle bindet, und er ist froh, wenn er davon befreit ist.

Die Achtung, die man Verstorbenen gegenüber hat, gilt nicht der Materie, sondern der Erinnerung an den abwesenden Geist; sie ist ähnlich der Achtung, die man gegenüber den Gegenständen hat, die ihm einst gehört haben und die er berührt hat und die jene, die ihm einst gehört haben und die er berührt hat und die jene, die ihm nahe standen, als Erinnerungsstücke aufbewahren. Das ist es, was jener Mann von sich aus nicht verstehen konnte; Jesus bringt es ihm bei, indem er sagt: Sorge dich nicht um den Körper, sondern denke lieber an den Geist; geh und unterrichte die Menschen über das Reich Gottes; erzähle ihnen, dass ihr Vaterland nicht auf Erden, sondern im Himmel ist, denn nur dort ist das wahre Leben.  

 

Aus dem Buch:

Evangelium im Lichte des Spiritismus. (Kapitel 23, §8)

 

Quellen der Gesundheit

 

Deine Gedanken geben dir Leben. Wer seine Gedanken nicht beherrscht, handelt unklug.

 

Das Gehirn ist ein dynamischer Energieerzeuger, und der Geist ist die Instanz, die ihn steuert und ihn im Einklang mit seinen moralischen Motivationen zum Produzieren anhält.

 

Die Gesundheit ist Ausdruck der Übereinstimmung mit Gott, die für inneres Gleichgewicht sorgt. Krankheit ist die Folge einer Deregulierung des Räderwerks der Seele, was sich in einer Störung im Zusammenspiel von Körper und Geist niederschlägt.

Joanna de Ângelis

 

Aus dem Buch:

Aspekte der Erneuerung. (S. 42)

Gesegnet sind die, die reinen Herzens sind

 

Freuen dürfen sich alle, die im Herzen rein sind - sie werden Gott sehen. 

(Matthäus - Kap 5; 8)

 

Die Reinheit des Herzens ist untrennbar verbunden mit Einfachheit und Demut; sie schließt jeglichen Gedanken von Egoismus und Stolz aus; Deshalb nimmt Jesus die Kindheit als das Sinnbild dieser Reinheit, wie er es auch für das der Demut nahm.

 

Aus dem Buch:

Evangelium im Lichte des Spiritismus. (S. 147)

 

Nächstenliebe

 

Ich heiße Nächstenliebe, und ich bin der wichtigste Weg, der zu Gott führt; folgt mir, denn ich bin das Ziel, das ihr alle anstreben sollt.

 

(Carita, gefoltert in Rom - Lyon, 1861)

 

Aus dem Buch:

Evangelium im Lichte des Spiritismus. (S. 228)

 

Geistige Verwirrung

Hat die Seele, wenn sie den Körper verlässt, sofort ein Bewusstsein von sich selbst?

"Sofortiges Bewusstsein ist nicht der richtige Ausdruck; sie ist eine Zeit lang in Verwirrung."

 

Wird die Verwirrung, die der Trennung von Seele und Körper folgt, von allen Geistwesen gleich stark und genauso lange erlebt?

"Nein, das hängt von ihrer Erhabenheit ab: der schon Geläuterte erkennt sich fast sofort wieder, weil er sich schon während seines körperlichen Lebens von der Materie befreit hat, während der fleischliche Mensch, dessen Gewissen nicht rein ist, viel länger den Eindruck dieser Materie behält."

 

Hat die Kenntnis des Spiritismus einen Einfluss auf die kürzere oder längere Dauer der Verwirrung?

"Einen sehr großen Einfluss, weil der Geist dann seine Lage im Voraus begriff; gute Taten und ein reines Gewissen haben jedoch den größten Einfluss."

 

Aus dem Buch:  Das Buch der Geister
(Frage 163-165)

Seid gut und wohltätig, dies ist der Schlüssel zum Himmel, den ihr in euren Händen habt; alles ewige Glück ist in dieser Lebensregel enthalten: Liebt einander. Die Seele kann sich nur durch Hingabe an den Nächsten in die geistigen Regionen erheben; sie findet Glück und Trost nur im Eifer der Nächstenliebe; seid gütig, unterstützt eure Brüder, lasst die furchtbare Plage des Egoismus beiseite; wenn ihr diese Pflicht erfüllt, wird sich euch den Weg zum ewigen Glück öffnen. Außerdem, wer unter euch hat noch nicht gefühlt, wie sein Herz sprang und seine innere Freude anschwoll bei der Erzählung über eine schöne Opferbereitschaft, einen wahrhaften Akt der Wohltätigkeit? Wenn ihr nur die Wonne sucht, die eine gute Tat verschafft, dann werdet ihr immer auf dem Weg des spirituellen Fortschritts bleiben. Es fehlt euch nicht an guten Beispielen; nur: Menschen guten Willens sind selten. Schaut die Menge gütiger Menschen an, deren liebevolle Erinnerung die Geschichte in euch lebendig werden lässt.

 

Aus dem Buch:  Das Evangelium im  Lichte des Spiritismus
(Kaptel 13, §12, s. 226-227)

 

Gesegnet sind die, die reinen Herzens sind

Da der Geist eines Kindes vorher schon gelebt hat, warum zeigt sich dann nich von Geburt an, was er ist?

Alles in Gottes Werken ist weise. Das Kind braucht feinfühlige Behandlung, die nur die Zärtlichkeit einer Mutter ihm geben kann, und diese Zärtlichkeit erwächst aus der Schwäche und Arglosigkeit des Kindes. Für eine Mutter ist ihr Kind immer ein Engel, und so misste es sein, um ihre liebevolle Fürsorge zu gewinnen; sie hätte nich dieselbe Hingabe für ihr Kind, wenn sie anstatt des naiven Liebreizes einen männlichen Charakter und die Ideen eines Erwachsenen hinter den kindlichen Zügen erkennen würde, und noch weniger, wenn sie seine Vergangebheit kennen würde.

es war übrigens notwendig, die Aktivität des intelligenten Prinzips an die Schwäche des Körpers anzupassen, der einer zu großen Aktivität des Geistes nicht hätte widerstehen können, wie man es bei den zu frühreifen Kindern sieht. Das ist der Grund, warum das Geistwesen, das mit dem Näherrücken der Inkarnation in Verwirrung gerät, allmählich das Bewusstsein seiner selbst verliert; es ist eine gewisse Zeit lang in einer Art Schlaf, in dem all seine Fähigkeiten in latentem Stadium bleiben. Dieser vorübergehende Zustand ist nötig, um dem Geistwesen einen neuen Ausgangspunkt zu geben, um ihn in seiner neuen irdischen Existenz die Dinge vergessen zu lassen, die ihn hätten behindern können. Aber seine Vergangenheit wirkt auf ihn; er wird wiedergeboren, aber moralisch und intellektuell größer und stärker, unterstützt und gefördert von der Intuition, die er aus der erworbenen Erfahrung behält.

Ab der Geburt blühen seine Ideen entsprechend der Entwicklung der Organe allmählich auf; daher kann man sagen, das Geistwesen ist wirklich Kind, weil die Ideen, die den Kern seines Charakters bilden, noch schlummern. Während der Zeit, in der seine Instinkte schlafen, ist es flexibler und eben dadurch zugänglicher für Eindrücke, die sein Wesen verändern können und ihn vorwärtsbringen, was die Aufgabe der Eltern erleichtert.

Das Geistwesen legt also vorübergehend das Kleid der Unschuld an, und Jesus hat Recht, wenn er trotz des früheren Lebens der Seele das Kind als Sinnbild der Reinheit und Einfachheit nimmt.

 

Aus dem Buch:  Das Evangelium im  Lichte des Spiritismus
(Kaptel 8, §4, s. 148-149)

 

... Gott hat noch keine Prüfung gegeben, die über die Kraft dessen hinausgeht, der darum bittet; er erlaubt nur Prüfungen, die man erfüllen kann; wenn man es nicht schafft, fehlt es nicht an Möglichkeiten, sondern an Willenskraft, denn wie viele gibt es, die anstatt den Neigungen zum Bösen zu widerstehen, Gefallen daran finden; auf sie warten Tränen und Klagen für die folgenden Inkarnationen; aber bewundert die Güte Gottes, der niemals der Reue das Tor verschließt. Es wird ein Tag kommen, an dem der Schuldige des Leidens müde und sein Stolz schließlich bezwungen ist; dann öffnet Gott dem verschwendungssüchtigen Kind, das sich zu seinen Füßen wirft, seine väterlichen Arme. Harte Prüfungen, hört mir gut zu, sind fast immer der Hinweis auf ein Ende von Leiden und eine gewisse Vervollkommnung des Geistwesens, wenn sie angesichts Gottes hingenommen werden. Das ist ein erhabener Augenblick, und dann vor allem ist es wichtig, nicht murrend zu scheitern, wenn man nicht will, dass der Nutzen seiner Prüfung verloren geht und man von vorn anfangen muss. Anstatt euch zu beklagen, dankt Gott, der euch die Gelegenheit zum Bezwingen bietet, um euch den Siegerpreis zu geben. Wenn ihr dann aus dem Trubel der irdischen Welt heraus seid, tretet ihr in die Welt der Geistwesen ein, und man wird euch dort beklatschen, wie den Soldaten, der siegreich aus dem Kampf hervorgeht. ...

(Der Heilige Augustin - Paris, 1862)

 

 

Aus dem Buch:  Das Evangelium im  Lichte des Spiritismus
(Kaptel 14, s. 249-250)

 

Einfluss der Spiritismus auf den Fortschritt

Wird der Spiritismus ein allgemeiner Glaube werden oder bleibt er nur das Erbteil von einigen Personen?

Ganz sicher wird er ein allgemeiner Glaube werden, und er wird einen neuen Abschnitt in der Geschichte der Menschheit kennzeichnen, weil er in der Natur liegt und die Zeit gekommen ist, wo er seinen Rang im menschlichen Wissen einnehmen soll; jedoch wird er große Kämpfe zu bestehen haben, mehr gegen gewisse Interessen als gegen Überzeugungen, denn man muss sich klar darüber sein, das es Leute gibt, die sehr daran interessiert sind, ihn zu bekämpfen: die einen aus Eigenliebe, die anderen aus ganz materiellen Gründen. Aber die Gegner werden mehr und mehr allein dastehen und bald gezwungen sein, wie alle zu denken, um nicht Gefahr zu laufen, sich lächerlich zu machen.

 

Vorstellungen wandern sich nur langsam und nie plötzlich; sie schwächen sich von Generation zu Generation ab und verschwinden schließlich nach und nach mit ihren Bekennern, die durch andere Individuen mit neuen Grundanschauungen ersetzt werden, wie das auch bei politischen Ideen so ist. Schaut das Heidentum an; es gibt heute sicher niemanden, der sich zu den religiösen Ideen jener Zeiten bekennt; und dennoch haben sie noch mehrere Jahrhunderte nach dem Erscheinen des Christentums Spuren hinterlassen, die nur die komplette Erneuerung der Rassen beseitigen konnte. So wird es auch mit dem Spiritismus sein; er breitet sich sehr aus, es wird noch zwei oder drei Generationen lang einen Keim des Unglaubens geben, den allein die Zeit ausräumen wird. Jedoch wird seine Verbreitung schneller geschehen, als die des Christentums, weil das Christentum selbst ihm die Wege ebnet und ihn stützt. Das Christentum musste zerstören; der Spiritismus braucht nur aufbauen. (Bemerkungen von Allan Kardec)

 

 

Aus dem Buch:  Das  Buch der Geister
(Frage 798)

Der Mensch hier auf Erden

Ein Gefühl der Ehrfrucht soll immer die Herzen all jener beleben, die sich vor den Augen des Herrn versammeln und die Hilfe der guten Geistwesen erflehen; läutert also eure Herzen; lasst keinerlei weltlichen oder belanglosen Gedanken in ihnen; erhebt euren Geist zu jenen, die ihr ruft, damit sie in euch die notwendigen Anlagen vorfinden und reichlich Samen werfen können, der in euren Herzen keimen und Früchte der Wohltätigkeit und Gerechtigkeit bringen soll.

Glaubt aber nicht, dass wir euch mit dem ständigen Ansporn, zu beten und uns geistig anzurufen, dazu veranlassen wollen, das Leben eines Mystikers zu führen, das euch aus den Gesetzen der Gesellschaft heraushält, in der zu leben ihr verurteilt seid. Nein, lebt mit den Menschen eurer Zeit, wie Menschen leben müssen; unterwerft euch den Bedürfnissen und selbst den täglichen Nichtigkeiten, aber bitte mit einem Gefühl der Lauterkeit, das sie heiligen kann.

Ihr seid dazu berufen, mit Geistwesen unterschiedlicher Art und gegensätzlichem Charakter in Kontakt zu treten: stoßt keinen von ihnen vor den Kopf. Seid fröhlich, seid glücklich, aber mit der Fröhlichkeit, die ein gutes Gewissen gibt und dem Glück dessen, der den Himmel erbt und die Tage zählt, die ihn seinem Erbe näherbringen.

Tugend besteht nicht darin, streng und düster auszusehen, die Vergnügen abzulehnen, die euer menschliches Schicksal euch erlaubt; es genügt, alle Handlungen seines Lebens mit dem Schöpfer in Verbindung zu bringen, der dieses Leben geschenkt hat; es genügt wenn man ein Werk beginnt oder beendet, seine Gedanken zu diesem Schöpfer zu erheben und ihn aus tiefstem Herzen entweder um seinen Schutz zum Gelingen, oder seinen Segen für das beendete Werk zu bitten. Was ihr auch tut, geht bis zum Ursprung aller Dinge zurück; tut nichts, ohne dass Gottes Andenken eure Handlungen läutert und heiligt.

Vollkommenheit kann, wie Christus gesagt hat, nur ganz erreicht werden durch absolute Nächstenliebe; aber die Pflichten der Nächstenliebe erstecken sich über alle gesellschaftlichen Stellungen, vom Kleinsten bis hin zum Größten. Ein Mensch, der einsam leben würde, hätte keine Nächstenliebe auszuüben, er findet nur im Kontakt mit seinen Mitmenschen, in schmerzlichsten Kämpfen die Gelegenheit dazu. Wer sich also isoliert, beraubt sich freiwillig des mächtigsten Mittels zur Vollendung; da er nur an sich selbst zu denken braucht, ist sein Leben das eines Egoisten.

Bildet euch also nicht ein, dass, um in ständiger Verbindung mit uns und vor den Augen des Herrn zu leben, man das Büßerhemd tragen und sein Haupt mit Asche bestreuen muss; nein, nein, und noch einmal nein; seid glücklich, wie es für die Menschheit erforderlich ist, aber möge in euer Glück nie ein Gedanke oder eine Handlung kommen, die es kränken können oder jene das Gesicht verhüllen lassen, die euch lieben und euch führen. Gott ist Liebe und segnet jene, die untadelig lieben.

 

 

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 17, S. 294)

Mutterliebe und Kindesliebe

Da die Mutterliebe in der Natur liegt, warum gibt es Mütter, die ihre Kinder hassen und das oft von ihrer Geburt an?

Das ist manchmal eine vom Geist des Kindes gewählte Prüfung oder eine Sühne, wenn es selbst ein schlechter Vater oder eine schlechte Mutter oder ein schlechter Sohn einem anderen Leben gewesen ist. In jedem Fall kann die schlechte Mutter nur von einem bösen Geistwesen beseelt sein, das dem Geist des Kindes entgegenzuwirken versucht, damit er in der gewollten Prüfung unterliegt; aber diese Verletzung der Naturgesetze wird nicht ungestraft bleiben und der Geist des Kindes wird für die von ihm überwundenen Hindernisse belohnt werden.

 

Wenn Eltern Kinder haben, die ihnen Kummer bereiten, kann man es ihnen dann nicht verzeihen, für diese nicht die Zärtlichkeit zu empfinden, die sie im entgegengesetzten Fall gehabt hätten?

Nein, denn dies ist eine ihnen anvertraute Aufgabe und es ist ihre Mission, alle Anstrengungen zu unternehmen, um sie zum Guten zu führen. Aber dieser Kummer ist oft die Folge einer schlechten Angewohnheit, die sie ihnen schon von der Wiege an erlaubt haben: sie ernten also, was sie gesät haben.

 

Aus dem Buch: Das Buch der Geister
(Fr. 891, 892)

Kann das Geistwesen sich in der Wirksamkeit der gewählten Prüfung täuschen?

Es kann eine wählen, die über seine Kräfte geht, und dann unterliegt es; er kann auch eine wählen, die ihm überhaupt nichts nützt, als ob es ein müßiges und unnützes Leben sucht; aber wenn es wieder in der Welt der Geistwesen zurück ist, dann erkennt es, dass es nichts gewonnen hat und bittet darum, die verlorene Zeit wieder gutzumachen.

 

Woher kommt die Berufung bestimmter Leute und ihr Wille, eine Laufbahn zu verfolgen, anstatt eine andere?

Mir scheint, ihr könnt euch diese Frage selbst beantworten. Ist es nicht die Folge all dessen, was wir über die Wahl der Prüfungen und den in einer früheren Existenz vollendeten Fortschritt gesagt haben?

 

Aus dem Buch: Das Buch der Geister
(Fr. 269, 270)

"Desinkarnierte Feinde"

Mann kann also Feinde unter den Lebenden und unter den Desinkarnierten haben; die Feinde der unsichtbaren Welt zeigen ihre Feindseligkeit durch Obsession (Zwangsvorstellungen) und Unterjochungen, denen so viele Leute ausgesetzt sind und die eine der Prüfungsarten im Leben sind; wie die anderen, tragen diese Prüfungen zum Vorankommen bei und müssen mit Ergebenheit und als Folge der niederen Natur der Erdkugel hingenommen werden; wenn keine schlechten Menschen auf der Erde wären, gäbe es auch keine bösen Geistwesen um die Erde herum. Wenn man also Nachsicht und Wohlwollen mit seinen inkarnierten Feinden haben soll, muss man das auch mit denen haben, die nicht mehr inkarniert sind.

Einst brachte man blutige Opfer, um die höllischen Götter zu besänftigen, die nichts anderes waren, als böse Geister. Den höllischen Göttern folgten die Teufel, die dasselbe sind. Der Spiritismus zeigt uns, dass diese Teufel lediglich die Seelen verdorbener Menschen sind, die ihre materiellen Triebe noch nicht abgelegt haben; dass man sie nur durch das Opfer seines Hasses besänftigen kann, d.h. durch Nächstenliebe; dass Nächstenliebe sie nicht nur daran hindert, Böses zu tun, sondern sie auch auf den Weg des Guten zurückbringt und somit zu ihrem Selenheil beiträgt. Dadurch ist die Lebensregel: Liebt Eure Feinde, nicht nur auf den engen Kreis der Erde und des gegenwärtigen Lebens begrenzt, sondern sie passt in das große Gesetz der universellen Solidarität und Bruderlichkeit. 

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 12, § 6)

 

„Sünde in Gedanken“

Trägt man die Folgen eines schlechten Gedankens, auch wenn er keine Wirkung hatte?

Hier muss man einen wichtigen Unterschied machen. In dem Maße, in dem die Seele, die sich auf dem falschen Weg befindet, in ihrem spirituellen Leben fortschreitet, sucht sie Klärung und befreit sich nach und nach von ihren Unvollkommenheiten, je nachdem wie viel guten Willen sie im Rahmen ihres freien Willens dafür aufbringt. Jeglicher schlechte Gedanke ist als das Ergebnis der Unvollkommenheit der Seele; aber entsprechend der Stärke des Wunsches, sich zu läutern, wird dieser schlechte Gedanke zu einer Gelegenheit, voranzukommen, weil die Seele ihn energisch verdrängt; es ist der Hinweis auf einen Makel, den sie auszulöschen versucht; wenn sich ihr Gelegenheit bietet, einen schlechten Wunsch zu befriedigen, wird sie dem nicht nachgeben; danach, wenn sie dem widerstanden hat, wird sie sich stärker fühlen und sich über ihren Sieg freuen.

Die Seele, hingegen, die keine guten Entschlüsse gefasst hat, sucht die Gelegenheit; und wenn sie die böse Tat nicht ausführt, ist das nicht auf ihren Willen zurückzuführen, sondern auf das Fehlen der Gelegenheit; sie ist also genauso schuldig, als wenn sie die Tat begehen würde.

Zusammenfassend lässt sich sagen: bei der Person, die nicht einmal einen schlechten Gedanken fasst, ist der Fortschritt eingetreten; bei jener, der dieser Gedanke kommt, von ihr aber verdrängt wird, ist der Fortschritt im Gange; bei jener, schließlich, die diesen Gedanken hat und sich darin gefällt, hat das Böse noch seine volle Kraft; bei der einen ist die Arbeit getan, bei der anderen steht sie noch bevor. 

Gott, der gerecht ist, berücksichtigt all diese Abstufungen bei der Verantwortung für die Taten und Gedanken des Menschen.

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 8, § 7)

 

„Die Wirkungsweise des Gebets
Gedankenübertragung“

Das Gebet ist eine Anrufung; durch sie setzt man sich gedanklich mit dem Wesen in Verbindung, an das man sich wendet. Sie kann eine Bitte, eine Danksagung oder eine Lobpreisung zum Inhalt haben. Man kann für sich selbst oder für andere beten, für Lebende oder Tote. Die an Gott gerichteten Gebete werden von Geistwesen gehört, die mit der Ausführung seines Willens beauftragt sind; jene, die an gute Geistwesen gerichtet sind, werden Gott vorgetragen. Wenn man andere Wesen bittet, als Gott, dann sind sie nur Vermittler oder Fürsprecher, denn nichts kann ohne den Willen Gottes geschehen.

Der Spiritismus macht die Wirkungsweise des Gebets verständlich indem er die Form der Gedankenübertragung erklärt, sowohl wenn das gebetene Wesen auf unseren Anruf hin kommt, als auch wenn unsere Gedanken dieses Wesen erreichen. Um sich bewusst zu machen, was in dieser Situation passiert, muss man sich alle inkarnierten und nicht inkarnierten Geistwesen in ein universelles Fluidum getaucht vorstellen, das den Weltraum füllt, so wie wir hier unten in die Atmosphäre getaucht sind. Dieses Fluidum erhält Impulse vom Willen; es ist der Träger von Gedanken, so wie die Luft Träger des Tons ist, nur mit dem Unterschied, dass die Schwingungen der Luft eigegrenzt sind, wohingegen die des universellen Fluidums sich unendlich ausdehnen. Wenn also der Gedanke an irgendein Wesen gerichtet ist, gleichgültig ob auf der Erde oder im Raum, von einem Inkarnierten an einen Nicht-inkarnierten oder umgekehrt, baut sich eine fluidische Strömung vom einen zum anderen auf, die den Gedanken überträgt, so wie die Luft den Ton überträgt.

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 27, § 9,10)

"Glaube und Nächstenliebe"

 

Ich habe euch kürzlich gesagt, meine lieben Kinder, dass Nächstenliebe ohne Glauben nicht gereicht hat, um unter den Menschen eine Soziale Ordnung aufrechtzuerhalten, die sie glücklich machen konnte. Ich hätte sagen sollen, dass Nächstenliebe ohne Glaube unmöglich ist. Ihr werdet zwar Anwandlungen von Großzügigkeit sehen, selbst bei Menschen ohne Religion, aber diese sittenstrenge Nächstenliebe, die sich nur durch Selbstlosigkeit entfaltet, durch das ständige Opfer aller egoistischen Interessen, kann nur vom Glauben veranlasst werden, denn nur er lässt uns mutig und beharrlich das Kreuz dieses Lebens tragen.

Ja meine Kinder, vergeblich möchte sich nach der Vergnügungen süchtige Menschen Illusionen machen über sein Schicksal hier auf Erden, indem er behauptet, es sei ihm erlaubt, sich nur um sein Glück zu kümmern. Gewiss, Gott hat uns erschaffen, um in der Ewigkeit glücklich zu sein; aber das irdische Leben soll einzig zu unserer moralischen Vervollkommnung dienen, die man leichter mit Hilfe von Organen und materiellen Welt erreicht. Abgesehen von den normalen Wechselfällen des Lebens, sind die Vielfalt euer Geschmäcker, eurer Neigungen und eurer Bedürfnisse auch ein Mittel euch zu vervollkommnen, indem sie euch in Nächstenliebe üben. Denn nur durch gegenseitige Zugeständnisse und Opfer könnt ihr die Harmonie zwischen so unterschiedlichen Elementen wahren.

Ihr habt hingegen Recht, wenn ihr beteuert, dass dem Menschen das Glück hier unten bestimmt ist, wenn ihr es nicht in den materiellen Freuden sucht, sondern im Wohl. Die Geschichte der Christenheit spricht von Märtyrern, die mit Freude zur Folter gingen; heute und in eurer Gesellschaft braucht man, um Christ zu sein, wieder das Brandopfer des Martyriums, noch das Opfer des eigenen Lebens, sondern nur und ganz einfach das Opfer eures Egoismus , eures Stolzes und eurer Eitelkeit. Ihr werdet triumphieren, wenn die Nächstenliebe euch inspiriert und der Glaube euch Kraft gibt.

 

Ein Schutzgeist, Krakau, 1861

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

(Kapitel 11, Seiten 194, 195)

"Glücklich sind die Barmherzigen"

 

"Wenn ihr den andern vergebt, was sie euch angetan haben, dann wird euer Vater im Himmel euch auch vergeben. Wenn ihr aber den andern nicht vergebt, dann wird euer Vater euch eure Verfehlungen auch nicht vergeben. 

(Matthäus- Kap 6; 14-15 )

 

"Wenn du zum Altar gehst, um Gott deine Gabe zu bringen, und dort fällt dir ein, dass dein Bruder oder deine Schwester etwas gegen dich hat, dann lass deine Gabe vor dem Altar liegen, geh zuerst hin und söhne dich aus. Danach komm und bring Gott dein Opfer.

(Matthäus - Kap 5; 23-24)

 

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 10)

Freuen dürfen sich alle, die im Herzen rein sind - sie werden Gott sehen.

(Matthäus – Kap 5; 8)

 

Einige Leute wollten ihre Kinder zu Jesus bringen, damit er sie berühre; aber seine Jünger fuhren sie an und wollten sie wegschicken. Als Jesus es bemerkte, wurde er zornig und sagte zu den Jüngern: „Lässt die Kinder doch zu mir kommen und hindert sie nicht daran; denn für Menschen wie sie steht neue Welt [wörtlich: die Königsherrschaft Gottes] offen. Ich versichere euch: Wer sich Gottes neue Welt nicht schenken lässt wie ein Kind, wird niemals hineinkommen.“ Dann nahm er die Kinder in die Arme; legte ihnen die Hände auf und segnete sie.

(Markus- Kap 10; 13-16 auch bei Mt 19; 13-15; Lk 18; 15-17)

 

Die Reinheit des Herzens ist untrennbar verbunden mit Einfachheit und Demut; sie schließt jeglichen Gedanken von Egoismus und Stolz aus; Deshalb nimmt Jesus die Kindheit als das Sinnbild dieser Reinheit, wie er es auch für das der Demut nahm.

Dieser Vergleich könnte als unrichtig erscheinen, wenn man bedenkt, dass der Geist eines Kindes sehr alt sein kann, und dass er durch seine Wiedergeburt die Unvollkommenheiten mit sich bringt, die er in seinen vergangenen Inkarnationen noch nicht abgelegt hat; nur ein Geist, der Vollendung erreicht hat, kann uns als Beispiel wahrer Reinheit dienen. Aber vom Gesichtspunkt unseres gegenwärtigen Lebens ist der Vergleich richtig; denn das kleine Kind, das noch keine Gelegenheit gehabt hat, boshafte Tendenzen zu zeigen, bietet uns das Bild der Unschuld und der Treuherzigkeit; ebenso sagt Jesus auch nicht unbedingt, dass das Reich Gottes für Kinder ist, sondern für jene, die ihnen ähneln.

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 8, §1-3)

Wohltätigkeit, meine Freunde, wird euch in dieser Welt die reinsten und angenehmsten Vergnügen bereiten, Freuden des Herzens, die weder durch Reue noch durch Gleichgültigkeit getrübt werden können. Ach! Könntet ihr doch verstehen, was die Großzügigkeit schöner Seelen alles an Großartigkeit und Wonne einschließt, dieses Gefühl, das uns andere genauso ansehen lässt, wie wir uns selbst anschauen, so dass wir freudig unsere Kleidung ausziehen, um unseren Bruder zu kleiden! Könntet ihr, meine Freunde, doch keine freudigere Beschäftigung haben, als Menschen glücklich zu machen! Welche weltlichen Feste könntet ihr mit diesen Freudenfesten vergleichen, wenn ihr als göttliche Vertreter, diesen armen Familien wieder Freude schenkt, die vom Leben nichts als Wechselfälle und Bitternisse kennen; wenn ihr plötzlich diese welken Gesichter erfüllt von Hoffnung strahlen seht, denn sie hatten kein Brot, diese Unglücklichen, und ihre kleinen Kinder, die nicht wussten, dass Leben leiden bedeutet, schrien und weinten und wiederholten diese Worte, die sich wie ein spitzes Schwert in das mütterliche Herz bohrten: Ich habe Hunger! … Ach! Versteht doch die wohltuenden Gefühle dessen, der wieder Freude aufkommen sieht, wo er einen Augenblick vorher nur Verzweiflung sah! Begreift, welche Verpflichtungen ihr gegenüber euren Brüdern habt! Geht, geht dem Unglück entgegen! Eilt vor allem den versteckten Nöten zu Hilfe, denn das sind die schmerzlichsten. Geht, meine Inniggeliebten und erinnert euch an diese Worte des Erlösers: „Wenn ihr eines dieser Kinder bekleidet, dann denkt daran, dass ich es bin, für den ihr das tut!“

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 13, § 11)

Da niemand perfekt ist, folgt daraus, dass niemand das Recht hat, seinen Nachbarn zurechtzuweisen?

Sicherlich nicht, de jeder von euch am Fortschritt aller arbeiten soll, vor allem derer, die eurem Schutz untersehen; aber aus diesem Grund sollte es mit Mäßigung geschehen, um Nutzen zu bringen und nicht, wie man es meistens tut, aus Freude am Schlechtmachen. In diesem letzten Falle ist der Tadel eine Bosheit, im ersten Fall ist es eine Pflicht, bei der die Nächstenliebe die größtmögliche Behutsamkeit fordert; und obendrein sollte man den Tadel, den man anderen erteilt, gleichzeitig an sich selbst richten und sich fragen, ob man ihn nicht auch verdient.

(Der Heilige Ludwig – Paris, 1860)

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus
(Kapitel 10, Frage 19)

„Es ist notwendig den Begriff von Sex zu verändern, er liegt nicht nur in bestimmten Organen des vorübergehenden Körpers der Kreaturen. Sex ist eine aktive oder passive, sendende oder empfangende Eigenschaft der Seele. Wenn wir das verstehen, stellen wir fest, dass die sexuelle Handlung mit der Entwicklung der einzelnen Wesen zusammenhängt. Solange wir in den Morast der schweren und giftigen Schwingungen eintauchen, spüren wir in diesem Bereich lediglich körperliche Reize. Auf dem Weg des Gleichgewichts sammeln wir Material von wertvollen Erfahrungen, Gelegenheiten zur Berichtigung, Kraft, Einsicht, Freude und Macht. Indem wir uns mit den höheren Gesetzen einstimmen, finden wir Erleuchtung und Offenbarung und die höheren Wesenheiten ernten ihrerseits göttliche Werte. Tauschen wir die Worte ‚sexuelle Vereinigung‘ gegen ‚Vereinigung von Eigenschaften‘ aus und wir werden beobachten, dass das gesamte universelle Leben auf diesem göttlichen Phänomen basiert, dessen Ursache in Gott selbst liegt, Schöpfer und Vater aller Dinge und aller Wesen.“

Aus dem Buch: Missionare des Lichts
(Kapitel 13-Reinkarnation, s. 206,207)

„Als Jesus die Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg und setzte sich. Seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie, was Gott jetzt von seinem Volk verlangt. Er sagte: „Freuen dürfen sich alle, die nur noch von Gott etwas erwarten – mit Gott werden sie leben in seiner neuen Welt.“

(Matthäus – Kap 5; 1-3)

Ungläubige haben sich über diesen Grundsatz lustig gemacht: „Selig sind die Armen im Geiste“, so wie sie sich über viele andere Dinge lustig gemacht haben, ohne sie zu verstehen. Unter den „Armen im Geiste“ verstand Jesus nicht die Menschen ohne Intelligenz, sondern die Demütigen: er sagt, das Himmelreich ist für sie und nicht für die Hochmütigen. …“

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

(Kapitel 7, s. 132)

Hat der natürliche Somnambulismus eine Beziehung zu den Träumen? Wie kann man ihn erklären?

„Das ist eine vollständigere Unabhängigkeit der Seele als beim Traum, und dann sind ihre Fähigkeiten weiter entwickelt; sie hat Wahrnehmungen, die sie im Traum nicht hat, der nur ein Zustand von unvollkommenem Somnambulismus ist.

„Im Somnambulismus gehört der Geist ganz sich selber; die materiellen Organe empfangen keine äußeren Eindrücke mehr, da sie gewissermaßen kataleptisch sind. Dieser Zustand zeigt sich besonders im Schlaf; es ist der Augenblick, wo der Geist vorübergehend den Körper verlassen kann, da dieser sich der für die Materie unentbehrlichen Ruhe hingegeben hat. Wenn sich die Erscheinungen des Somnambulismus zeigen, dann widmet sich das Geistwesen, das sich gerade stark mit etwas beschäftigt, irgendeiner Sache, die den Gebrauch seines Körpers notwendig macht; diesen benutzt es dann in ähnlicher Weise, wie wenn es einen Tisch oder sonst irgendeinen materiellen Gegenstand zu physischen Manifestationen benutzt oder eure Hand zu schriftlichen Mitteilungen. Bei den bewussten Träumen beginnen die Organe, die der Erinnerung eingeschlossen, zu erwachen; lückenhaft empfangen sie die von den äußeren Gegenständen oder Ursachen bewirkten Eindrücke und teilen sie dem Geist mit, der – jetzt selber in Ruhestellung – sie nur wirr, oft zusammenhanglos und ohne ersichtliche Existenzberechtigung wahrnimmt, gemischt mit vagen Erinnerungen aus diesem oder früheren Leben. Es ist also leicht zu verstehen, warum die Somnambulen keinerlei Erinnerung haben und warum die Träume, an die man sie noch erinnert, meist keinen Sinn ergeben. Ich sage ‚meist‘, denn es kommt vor, dass sie die Folge einer genauen Erinnerung an Ereignisse eines früheren Lebens und manchmal sogar eine Art von Intuition der Zukunft sind.“

Aus dem Buch: Das Buch der Geister
Frage 425

Die unflexible Uhr zeigt die gleiche Uhrzeit für alle, aber die Zeit ist leicht für diejenigen, die gesiegt haben und schwer für diejenigen, die verloren haben. Die Tage der Sieger sind erfüllt mit Glück und Lob, die Tage der Verlierer sind voller Bitterkeit und Tränen. Wenn wir uns nicht durch unaufhörliche Arbeit zugunsten unserer Erneuerung und unserem Fortschritt von Gedanken der Pein und des Scheiterns befreien, verwandeln wir uns in kummervolle und mutlose Gespenster, bar jeglicher Hoffnung oder verschlungen mit unseren inneren Qualen. Falls uns der Tod in so einem Zustand trifft, wird sich diese subjektive Erfahrung verstärken. Wenn sich die Seele dann nicht heroisch um den höchsten Verzicht bemüht, wird sie leicht in die Schwierigkeiten der Starrheit verwickelt und wird Jahre, manchmal Jahrhunderte in der Wiederholung der unangenehmen Erinnerungen verweilen, denn sie ernährt sich und lebt auch davon. Das entkörperte Wesen interessiert sich für keine anderen Sachen als den eigenen Schmerz, den eigenen Müßiggang oder den eigenen Hass, es versinkt in eigenen Gedanken und ähnelt somit einem Tier im lethargischen Winterschlaf. Es isoliert sich von der äußeren Welt und schwingt ausschließlich um das verborgene Ungleichgewicht, das es so sehr befriedigt. Es hört nichts mehr, sieht nichts mehr und fühlt nichts mehr, was außerhalb der eigenen Verwirrung liegt.

Aus dem Buch: Im Bereich der Medialität

(Kapitel 25 – Geistige Starrheit, s. 244)

 

Die Zeit ist für uns das, was wir aus ihr machen. Um das Thema besser zu verstehen, erinnern wir uns, dass die Stunden der Uhr unveränderlich sind, aber für unseren Geist sind sie nicht immer gleich.  Wenn wir glücklich sind, merken wir die Minuten nicht. Wenn unsere innersten Ideale oder Interessen befriedigt sind, fliegen die Tage im Nu vorbei, während wenn wir in Leiden und Sorgen leben, wir den Eindruck haben, dass die Zeit unerbittlich stehen bleibt. Wenn wir uns nicht darum bemühen, die Zeitlupe der Beklemmung zu überwinden, beeinträchtigen die bedrückenden oder verblendenden Ideen unser spirituelles Leben und führen uns zur geistigen Starrheit. Wenn wir in diese Phase kommen, verfestigt sich die Zeit innerhalb uns selbst, denn wir beginnen, um diesen entscheidenden Punkt unserer Verwirrung im Geiste zu kreisen. Wenn wir uns gegen die Vorgabe des unaufhörlichen Kampfes für das Höchste Gut auflehnen, kann uns jede innere Störung, sei sie Leidenschaft oder Mutlosigkeit, Grausamkeit oder Vergeltung, Eifersucht oder Verzweiflung, für unbestimmte Zeit in ihren Netzen gefangen halten. Bleiben wir immer noch beim Symbol des Kampfes.

Aus dem Buch: Im Bereich der Medialität

(Kapitel 25 – Geistige Starrheit, s. 243)

Bedauert der, der zu einem nützlichen Zweck große Arbeiten begonnen hat, die er durch seinen Tod unterbrochen sieht, in der anderen Welt, dass er sie unvollendet gelassen hat?

„Nein, denn er sieht, dass andere berufen sind, sie zu vollenden. Im Gegenteil, er versucht, andere menschliche Geister zu beeinflussen, sie fortzusetzen. Sein Ziel auf der Erde war das Wohl der Menschheit und dieses Ziel bleibt auch in der Welt der Geistwesen dasselbe.“

Aus dem Buch: Das Buch der Geister
(Frage 314)

„… Chemiker und Physiker, Geometer und Mathematiker werden zu Forschern der Wahrheit und sind heute, ohne dass sie es beabsichtigen, Priester der Spiritualität, denn als Konsequenz ihrer umstrittenen Studien, verschwinden der Materialismus und der Atheismus: Da es Materie an sich nicht gibt, fehlt ihnen die Basis für ihre negativistischen Spekulationen.

Die Labore sind Tempel, in denen die Intelligenz zum Dienst an Gott angeregt wird. Auch wenn ihre Arbeit vorübergehend verkommt, durch Kriege, die von politischen Herrschaften generiert werden, bleibt der Fortschritt der Wissenschaft eine himmlische Errungenschaft, sie verharrt in der Lobpreisung des Guten und schreitet zu einer glorreichen Zukunft voran.

Die Zukunft gehört dem Geist!...“

Emmanuel

Aus dem Buch: Im Bereich der Medialität

(Strahlen, Wellen, Medien, Geist..)

Bedauert der, der zu einem nützlichen Zweck große Arbeiten begonnen hat, die er durch seinen Tod unterbrochen sieht, in der anderen Welt, dass er sie unvollendet gelassen hat?

„Nein, denn er sieht, dass andere berufen sind, sie zu vollenden. Im Gegenteil, er versucht, andere menschliche Geister zu beeinflussen, sie fortzusetzen. Sein Ziel auf der Erde war das Wohl der Menschheit und dieses Ziel bleibt auch in der Welt der Geistwesen dasselbe.“

Aus dem Buch: Das Buch der Geister
(Frage 314)

„In jenem Moment führt Gott die Zählung seiner treuen Diener durch, und hat jene mit seinem Finger markiert, die nur den Anschein der Hingabe haben, damit sie sich nicht widerrechtlich die Löhne der mutigen Diener aneignen, denn es sind jene, die nicht von der Aufgabe zurückschrecken, denen er die schwierigsten Posten im großen Werk der Erneuerung durch den Spiritismus anvertrauen werden, und diese Worte: „Die Ersten werden die Letzten und die Letzten die Ersten im Königreich des Himmels sein!“ werden sich erfüllen.„

Der Geist der Wahrheit – Paris, 1862

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

(Kapitel 20, 5)

„Vorläufig haben nur wenige erkannt, dass die Familie eine grundlegende göttliche Institution ist. Dass innerhalb der eigenen Wände das Leben aus ganzem Herzen und ganzer Seele zu leben ist. […]

Der Mann soll lernen, seine gemachten Erfahrungen in das Familienleben einfließen zu lassen. Hingegen soll die Frau es ihrem Mann ermöglichen, die Bürde der alltäglichen Arbeit innerhalb der Geborgenheit der Familie ablegen zu können. Die Familie soll eine Quelle der Geborgenheit darstellen, in der jedes Mitglied neue Kräfte schöpfen kann. Außerhalb von ihr soll ein aktives Leben geführt werden. Beides ist notwendig: die Geborgenheit und die Aktivität. Als Beispiel: wie kann der Fluss gespeist werden, wenn es keine Quelle gibt? Wie kann das Wasser aus der Quelle strömen, wenn es kein Flussbett gibt?“

Aus dem Buch: Unser Heim
(Kapitel 20, S.136, 137)

„Die Projekte von zukünftigen Körpern in unserem Arbeitsbereich sin unzählig. Aus den meisten können wir schließen, dass alle physisch kranken Menschen in Wahrheit Geister bei der Arbeit der ungeheuren Eroberung von sich selbst sind. Niemand verrät Gottes Willen in den Evolutionsprozessen ohne folgenschwere Wiedergutmachungsdienste und alle, die die Natur versuchen zu täuschen, welche ein regelrechtes Abbild der göttlichen Gesetze ist, täuschen letztendlich sich selbst. Das Leben ist eine perfekte Symphonie. Wenn wir versuchen falsche statt richtige Töne für die höchste Verherrlichung zu spielen, müssen wir bei schweren Arbeiten verharren, um die zerstörte Harmonie wiederherzustellen.“

Aus dem Buch: Missionare des Lichts
(Kapitel 12, S.185)

„…Gedanken sind Schöpfungen.

Jede Schöpfung hat Leben und Schwingung, wenn auch nur flüchtig, und das Bewusstsein, das diese Schöpfung erschaffen hat, ist dafür verantwortlich. Leben und Schwingungen gehorchen den Austauschprinzipien und deshalb müssen wir unbedingt das prüfen, was wir geben, um einschätzen zu können, was wir erhalten werden….“

Aus dem Buch: Im Bereich der Medialität
(Kapitel 13, S.126)

Der edle Mensch ist gut, menschlich und wohlwollend gegenüber allen, ohne Ansehen von Rassen oder Glaubensbekenntnissen, weil er in allen Menschen Brüder sieht.
Er respektiert bei anderen alle aufrichtigen Überzeugungen und verurteilt niemanden, der nicht so denkt, wie er.

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

(Kapitel 17, 3)

„…Der Herr hat alle mit seinem Siegel versehen, die an ihn glauben. Christus hat euch gesagt, dass der Glaube Berge versetzt, und ich sage euch, dass jener, der leidet und den Glauben als Unterstützung hat, unter seinen Schulz gestellt wird und nicht mehr leiden braucht; die Augenblicke der stärksten Schmerzen werden für ihn die ersten Prägungen der Freude für die Ewigkeit sein. Seine Seele wird sich dermaßen von seinem Körper lösen, dass während dieser sich noch unter Zuckungen windet, sie in die himmlischen Regionen schwebt und mit den Engeln den Herrn preist in Lobgesängen der Dankbarkeit und Herrlichkeit.

Glücklich ist, wer leidet und weint! Möge seine Seele fröhlich sein, denn sie wird von Gott überglücklich gemacht werden.“

(Der heilige Augustin-Paris, 1863)
Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

(Kapitel 5, 19)

„…Unsere Gedanken generieren unsere Handlungen und unsere Handlungen generieren Gedanken bei unseren Nächsten.

Lasst uns Sympathie und Erhöhung, Edelmut und Güte ausstrahlen, damit es uns morgen nicht am wertvollen Brot der Freude mangelt…“

Aus dem Buch: Im Bereich der Medialität
(Kapitel 13, S.128) 

„…Die Welten der Erneuerung dienen als Übergang zwischen den Welten der Sühne und den glücklichen Welten; die bereuende Seele findet dort Ruhe und Erholung während sie ihre Läuterung abschließt. Sicherlich ist der Mensch in diesen Welten noch den Gesetzen der Materie unterworfen; …dort gibt es keinen Stolz mehr, der dem Herzen Ruhe gebietet, keinen quälenden Neid und keinen erstickenden Hass mehr; das Wort Liebe steht allen auf die Stirn geschrieben;…“

Aus dem Buch: Das Evangelium im Lichte des Spiritismus

(Kapitel 3, 17)

 Sind die Geistwesen von Natur aus gut oder böse, oder sind es dieselben Geistwesen, die sich bessern?

„Dieselben Geistwesen, die sich bessern: durch ihre Besserung steigen sie von einer Stufe zu einer höheren auf.“

Sind unter den Geistwesen die einen gut und die anderen böse geschaffen worden?

„Gott schuf alle Geistwesen einfach und wissend, d.h. ohne Wissen. Er gab jedem eine Aufgabe, um ihn aufzuklären und ihn durch Kenntnis der Wahrheit Schritt zur Vollendung zu führen und ihn sich näher zu bringen. Die ewige und ungetrübte Glückseligkeit liegt für sie in dieser Vollendung. Die Geistwesen erwerben diese Erkenntnisse indem sie durch die Prüfungen gehen, die Gott ihnen auferlegt. Die einen nehmen diese mit Ergebenheit an und gelangen schneller ans Ziel ihrer Bestimmung; andere unterziehen sich den Prüfungen nur mit Murre und bleiben so durch eigene Schuld weit entfernt von der Vollendung und dem verheißen Glück.“

Aus dem Buch: Das Buch der Geister(Fragen 114, 115)


..."Denn wer sich meiner und meiner Worter schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln"

(Markus - Kap. 8; 38)

Wahre Lauterkeit ist nicht nur auf Taten begrenzt; sie liegt auch im Denken, denn wer ein reines Herz hat, denkt nicht einmal an Böses; das hat Jesus sagen wollen: er verurteilt die Sünde, selbst in Gedanken, weil es ein Zeichen von Unzüchtigkeit ist. 

Aus dem Buch: Das Evangelium im Licht des Spiritismus

(Kapitel 8, 6) 

 

"Seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, für die anderen das tun, was ihr wollt, dass sie für euch tun“, ist der vollkomenste Ausdruck der Nächstenliebe, denn er fasst alle Pfichten gegenüber dem Nächsten zusammen."

Aus dem Buch: Das Evangelium aus der Sicht des Spiritismus

 (Kapitel 11, 4) 

Was ist unter einem Schutzengel zu verstehen?

Der Schutzgeist aus einer höheren Rangstufe.

Worin besteht die Mission des Schutzgeistes?

Sie ist die eines Vaters für seine Kinder: seinen Schützling auf den guten Weg zu führen, ihn mit seinem Rat zu unterstützen, in Trübsalen zu trösten, seinen Mut in den Prüfungen des Lebens zu heben.“

Aus dem Buch: Das Buch der Geister (Fragen 490/491) 

„Du bist bestimmt zur Verwirklichung von Höherem zu deinem und der Allgemeinheit Wohl.Du schreitest voran von der Unwissenheit dem großen Licht entgegen.Du strebst nach künftiger Klarheit, bewegst dich jedoch noch zwischen vergehenden Schatten.Sei besonders dafür besorgt, das sich dein physisches Energiewerk nicht zu deinem Schaden missbrauchen lässt.“

Joanna de Ângelis, Geistwesen

Aus dem Buch: Momente des Mutes

Kann man auf nutzbringende Weise für andere beten?

„Der Geist des Betenden wirkt durch seinen Willen Gutes zu tun. Durch das Gebet zieht es die guten Geister an sich, welche sich dem Guten, das er tun will, anschließen.“

Aus dem Buch: Das Buch der Geister (Frage 662) 

 Ist das ganze Gesetz Gottes in der Lehre Jesus von der Nächstenliebe enthalten?

„Gewiss umschließt dieser Grundsatz alle Pflichten der Menschen gegeneinander. Aber man muss ihnen dessen Anwendung zeigen, sonst werden sie ihn vernachlässigen, wie sie ihn heute vernachlässigen. Übrigens umfasst das natürliche Gesetz alle Umstände des Lebens und jener Grundsatz ist davon nur ein Teil. Die Menschen bedürfen bestimmter Regeln, allgemeine und zu unbestimmte Vorschriften lassen der Auslegung zu viele Wege offen.“ 

Aus dem Buch: Das Buch der Geister (Frage 647)

„Die Kinder sind die Wesen, welche Gott in ein neues Dasein sendet, und damit sie Ihm nicht eine allzu große Strenge vorwerfen können, schenkt er ihnen allen Schein der Unschuld. Selbst bei einem Kind von bösem Naturell bedeckt man seine Übeltaten mit der Unbewusstheit der letzteren. Diese Unschuld ist aber kein wirklicher Vorzug gegenüber dem, was sie früher waren; nein, sei ist das Bild dessen, was sie sein sollten, und wenn sie es nicht sind, so fällt die Strafe auf sie zurück.[...] Die Kindheit hat noch einen anderen Nutzen: die Geister treten nur zu ihrer Vervollkommnung und Besserung in das leibliche Leben ein, die Schwachheit des Jugendalters macht sie biegsam und dem Rat der Erfahrung und der Erzieher zugänglich. Da kann man dann ihren Charakter verbessern, ihre bösen Neigungen zurückdrängen. Das ist die Pflicht, die Gott den Eltern auferlegte, eine heilige Berufung, über den sie sich zu verantworten haben werden.“ 

Aus dem Buch: Das Buch der Geister (Ausschnitt zu Frage 385)

„Es gibt gute Medien und Medien, die überall herumschwärmen. Bewusst oder unbewusst, stellen sie sich automatisch oder auf Wunsch auf die ihnen affinen Geister ein. Weil die Bevölkerung der spirituellen Welt jener der physischen zahlenmässig weit überlegen ist, finden sich die Menschen ständig von entkörperten Wesen umgeben, entsprechend den aus früheren Inkarnationen anstehenden Verpflichtungen oder aufgrund der für das aktuelle Leben übernommenen Aufträge.“

Joanna de Ângelis, Geistwesen

Aus dem Buch: Franco, Divaldo. Momente des Mutes 

Macht das Gebet den Menschen besser?

       „Ja, denn wer mit Inbrunst und Vertrauen betet, ist stärker gegenüber den Versuchungen des Bösen und Gott sendet ihm gute Geister zur Unterstützung. Es ist eine Hilfe, die nie verweigert wird, wenn sie aufrichtig verlangt wird.“ 

Aus dem Buch: Das Buch der Geister (Frage n. 660)

„Sind die jetzigen Menschen eine neue Schöpfung, oder die vervollkommneten Abkömmlinge von ursprünglich vorhandenen Wesen?

-      Es sind dieselben Geister, welche wiedergekommen sind, um sich in neuen Leibern zu vervollkommnen, die aber noch weit entfernt sind von der Vollendung. So wird die gegenwärtige menschliche Bevölkerung, die durch ihre Vermehrung die ganze selbst zu setzen strebt, auch ihrerseits ihre Periode des Absterbens und der Verschwindens erleben. Andere vollkommenere Völker werden an ihre Stellen treten, Abkömmlinge der jetzigen Völker, wie die zivilisierten Menschen von heute von den rohen und wilden Wesen der Urzeiten abstammen.“

Aus dem Buch: Das Buch der Geister (Frage n. 689)

„Seinen Feinden zu vergeben heißt, Vergebung für sich selbst zu erbitten; seinen Freunden zu vergeben heißt, ihnen einen Beweis der Freundschaft zu geben; Beleidigungen zu verzeihen bedeutet, zu zeigen, dass man sich bessert.“

Der Apostel Paulus, Lyon 1861

Aus dem Buch: Das Evangelium aus der Sicht des Spiritismus (Kap. X, 15)

„In einer anderen Bedeutung bezeichnet Glaube das Vertrauen, das man in die Durchführung einer Sache hat, die Gewissheit, ein Ziel zu erreichen; er gibt eine Art Hellsichtigkeit, die in Gedanken den angestrebten Abschluss und die Mittel zum Gelingen zeigt, so dass jener, der diesen Glauben hat, sozusagen sicher vorwärts geht. Im einen und im anderen Fall kann er große Dinge vollbringen.“

Aus dem Buch: Das Evangelium aus der Sicht des Spiritismus (Kapitel 19, 3)

"Sprich nie schlecht von jemandem, auch wenn er es verdienen würde. Ebenso wenig lasse dich einwickeln von jenen, die schlecht über den Nächsten reden. Sie werden dich schließlich von der Meinung jene wappnen, die sie nicht mögen. Gut oder schlecht zu reden ist eine Gewohnheit. Sind die Anspielungen anklägerisch, führen sie die Seele des Opfers in den Tod. Zuletzt bringen sich jene selber um, die dauernd auf anderen Fehler hinweisen."

Joanna de Ângelis, Geistwesen

(Aus dem Buch: Franco, Divaldo Pereira. Momente des Mutes)

„Interessieren sich die Geister für unser Glück und Unglück? Betrüben sich die, welche uns wohlwollen über die Übel die wir im Leben erleiden?

-      Die guten Geister tun so viel Gutes wie möglich und freuen sich über alle eure Freuden. Sie betrüben sich über euer Unglück, wenn ihr es nicht mit Ergebung tragt, weil es für euch ohne Folge bleibt: denn dann gleicht ihr dem Kranken, der die bittere Arznei zurückweist, die ihn heilen sollte.“

(Aus dem Buch: Das Buch der Geister - Frage n. 486)

„ Nachdem die materialistische Meinung beseitigt und gleichzeitig von der Vernunft und durch die Tatsachen verworfen ist, kann alles zu der Frage zusammengefasst werden, ob die Seele sich nach dem Tod den Lebenden offenbaren kann. Eine Frage, die auf diese Art am einfachtesten zum Ausdruck gebracht wird, wird auch sehr einfach beantwortet. Man könnte zuvor fragen, warum die intelligenten Wesen, die gewissermaßen in unserer Mitte leben, obwohl ihrer Natur nach unsichtbar, nicht imstande wären, ihr Dasein auf irgend eine Weise zu erkennen zu geben? Die einfache Vernunft sagt uns, dass diese nichts Unmögliches ist.(...)“

Allan Kardec

(Aus dem Buch: Das Buch der Medien - Kapitel 1, 52) 

„Der Mensch kostet schon auf Erden die Vorfreude dieses Glückes, wenn er Seelen findet, mit denen er in einer reinen und heiligen Vereinigung aufgehen kann. In einem reineren und höheren Leben wird dieser Genuss ein unaussprechlicher und grenzloser sein, weil er nur sympathischen Seelen begegnen wird, welche der Egoismus nicht erschüttern kann. Denn in der Natur ist alles Liebe: Der Egoismus aber tötet diese.“

 Allan Kardec

(Aus dem Buch: Das Buch der Geister - Frage 980)

„Wir sind alle Kinder Gottes im Wachstum. Sowohl auf den Feldern der dichten Kräfte, wie diejenigen des irdischen Kampfes, als auch in den subtilen Sphären und Energien, wie bei den höheren Ebenen, sind die Einflüsse, die unser Schicksal bestimmen, schlichtweg evolutiver Natur. Die unfehlbare Gerechtigkeit ist stets auf unserer Seite, unter dem glorreichen und milden Licht der Himmlischen Liebe.“

Emmanuel (Geistwesen)

(Aus dem Buch: In der größeren Welt)

 

„Keiner stirbt. Die Vervollkommnung geht überall weiter. Das Leben erneuert, reinigt und erhöht die vielfältigen Dimensionen seiner Diener und führt sie siegreich und unbeirrt zur höchsten Vereinigung mit der Heiligkeit.“

Emmanuel (Geistwesen)

(Aus dem Buch: Arbeiter der Ewigen Lebens)

Ist das ganze Gesetz Gottes in der Lehre Jesus von der Nächstenliebe enthalten? 

„Gewiss umschließt dieser Grundsatz alle Pflichten der Menschen gegeneinander. Aber man muss ihnen dessen Anwendung zeigen, sonst werden si ihn vernachlässigen, wie sie ihn heute vernachlässigen. Übrigens umfasst das natürliche Gesetz alle Umstände des Lebens und jener Grundsatz ist davon nur ein Teil. Die Menschen bedürfen bestimmter Regeln, allgemeine und zu unbestimmte Vorschriften lassen der Auslegung zuviele Wege offen.“

(Aus dem Buch der Geister - Frage 647)

"Der physische Tod ist nicht das Ende. Es ist einfach ein neues Kapitel im buch der Evolution und der Vervollkommnung. Mit ihm darf niemand endgültige und definitive Lösungen erwarten, da wir ja wissen, dass hundert Jahre Aktivitäten auf der Erde eine relativ kurze Zeitspanne für jegliche Erbauung im ewigen Leben bedeutet."   Emmanuel (Geistwesen) 

(Aus dem Buch: Missionare des Lichts)

"Die Übel dieser Welt stehen im Verhältnis zu den künstlichen Bedürfnissen, die ihr euch selbst schafft. Wer seine Wünsche zu beschränken weiß und neidlos sieht, was über ihm steht, erspart sich manche Verrechnung in diesem Leben. Der Reichste ist der, welcher am wenigsten Bedürfnisse hat."

(Aus dem Buch der Geister, zu der Frage 926)

"Ein Existenz ist ein Akt

 Ein Körper - ein Gewand

 Ein Jahrhundert - ein Tag 

 Eine Tat - eine Erfahrung

 Ein Sieg - eine Errungenschaft

 Der Tod - ein Atem der Erneuerung

Wie viele Existenzen, wie viele Körper, wie viele Jahrhunderte, wie viele Taten, wie viele Siege brauche wir noch, und wie viele Male müssen wir noch sterben?"

(Aus dem Buch: Unser Heim)

„Der Mensch hat nämlich die Aufgabe, für die materielle Verbesserung des Planeten zu arbeiten. Er soll ihn urbar machen, sanieren und bewohnbar machen, um eines Tages die ganze Bevölkerung aufnehmen zu können, die seine Fläche zulassen kann. Um diese Bevölkerung zu ernähren, die ununterbrochen zunimmt, ist es notwendig, die Produktion zu erweitern. Wenn die Produktion in einem Land nicht ausreichend ist, muss sie irgendwo anders hergeholt werden. Darum sind die Beziehungen unter den Völkern eine Notwendigkeit. Um sie leichter zu machen, muss man die materiellen Hindernisse, die sie trennen, vernichten und die Verbindung beschleunigen.„

(Aus Dem Buch: Das Evangelium aus der Sicht des Kardecismus) Kap. XVI, 7

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